FM-Synthese klingt oft nach verschachtelten Menüs und einer Menge Theorie. Sie kann aber auch direkt am Pattern beginnen: ein metallisches E-Piano, ein gläserner Akkord oder ein harter Digitalbass, der sich Schritt für Schritt verändert. Genau dafür bringt der Korg Volca FM 2 eine sechsstimmige FM-Engine in das kleine Volca-Format.
Sechs Operatoren für vertraute und eigene digitale Klänge
Die Klangerzeugung arbeitet mit sechs Operatoren und 32 Algorithmen. Damit steht dieselbe grundlegende Struktur bereit, die viele klassische FM-Sounds geprägt hat. 64 Programme aus Factory- und Memory-Bank liefern Material für den Start und Platz für eigene Patches.
DX7-Sys-Ex-Dateien im SYX-Format kann der kompakte Synthesizer laden. Das ist praktisch, wenn du vorhandene FM-Klangbibliotheken nutzen oder bekannte Ausgangssounds gezielt weiterformen möchtest. Die Regler für Modulator und Carrier machen hörbare Änderungen zugänglicher, während sich die Parameter bei Bedarf tiefer bearbeiten lassen.
Mehrstimmig spielen, Pattern festhalten
Mit sechs Stimmen Polyphonie lassen sich Akkorde deutlich freier spielen als beim ersten Volca FM mit drei Stimmen. Poly-, Mono- und Unison-Modus bestimmen dabei, ob du Akkorde, eine fokussierte Melodielinie oder einen dichter geschichteten Klang erzeugst.
Der 16-Step-Sequencer nimmt Noten über die Touch-Tastatur auf und speichert bis zu 16 Pattern. Motion Sequence hält Reglerbewegungen fest, sodass etwa Klangfarbe, Effektanteil oder ein anderer Parameter über den Loop hinweg nicht statisch bleibt. Active Step, Warp Active Step und Pattern Chain erweitern einfache Wiederholungen um verschobene Abläufe und längere Patternfolgen.
Chorus und Reverb ohne zusätzliches Effektgerät
FM-Sounds können sehr präzise und zugleich trocken wirken. Der regelbare Chorus und Reverb geben E-Pianos, Flächen und perkussiven Klängen mehr Breite oder Raum, ohne dass du ein externes Effektgerät einschleifen musst. Beide Effekte sind separat nutzbar.
Der Program Randomizer ist für Momente gedacht, in denen aus einem bekannten Patch etwas Neues entstehen soll. Er liefert keinen Ersatz für gezieltes Sounddesign, kann aber einen brauchbaren Ausgangspunkt für eigene Änderungen liefern.
MIDI und Sync im Hardware-Setup
MIDI In empfängt Noten, Controller-Daten und Clock; über MIDI Out kann der interne Sequencer weitere Geräte ansteuern. MIDI-Velocity bringt beim Spiel über ein externes Keyboard Anschlagsdynamik in die FM-Engine. Die eigene Touch-Tastatur reagiert dagegen nicht auf Anschlagsstärke.
Sync In und Sync Out verbinden den Synthesizer direkt mit anderen Volca-Modellen und kompatibler Hardware. MIDI Ein- und Ausgang sind als 3,5-mm-TRS-Anschlüsse ausgeführt. Für klassische DIN-MIDI-Geräte brauchst du daher passende Adapterkabel.
Der Korg Volca FM 2 für FM-Einsteiger und Hardware-Setups
Der Korg Volca FM 2 passt zu dir, wenn du typische digitale FM-Klänge in einem kleinen, eigenständigen Instrument suchst und Pattern ohne Computer entwickeln möchtest. Er ist ebenso sinnvoll als Ergänzung zu Groovebox, Drum Machine oder MIDI-Keyboard. Wer direkt auf der eingebauten Touch-Tastatur ausdrucksstark spielen möchte, sollte berücksichtigen, dass Velocity nur über MIDI ankommt.
- Für E-Pianos, Glockenklänge, digitale Bässe, Flächen und experimentelle FM-Sounds
- Für kompakte Hardware-Setups mit Sequencer, MIDI und Sync
- Für Nutzer vorhandener DX7-Sys-Ex-Bibliotheken
Features Korg Volca FM 2
- Kompakter digitaler FM-Synthesizer mit sechs Operatoren und bis zu sechs Stimmen
- 32 Algorithmen für unterschiedliche Operator-Verschaltungen und Klangcharaktere
- 64 Programme aus 32 Factory- und 32 Memory-Speicherplätzen
- Kompatibel mit Yamaha-DX7-Sys-Ex-Dateien im SYX-Format
- 16-Step-Loop-Sequencer mit Speicher für 16 Pattern
- Motion Sequence zum Aufzeichnen von Reglerbewegungen
- Active Step, Warp Active Step und Pattern Chain für variablere Abläufe
- Poly-, Mono- und Unison-Modus
- Regelbarer Chorus und Reverb
- MIDI In/Out, Sync In/Out und MIDI-Velocity
- Integrierter Lautsprecher sowie Betrieb mit Batterien oder optionalem Netzteil
- Program Randomizer als Ausgangspunkt für neue Patches
Technische Daten
- KlangerzeugungDigital FM
- Polyphonie6 Stimmen
- Operatoren | Algorithmen6 | 32
- Programme64 | 32 Factory | 32 Memory
- Voice-ModiPoly | Mono | Unison
- Sequencer16 Steps | 16 Pattern
- EffekteChorus | Reverb
- AnschlüsseMIDI In | MIDI Out | Sync In | Sync Out | Kopfhörer
- Stromversorgung6 x AA-Batterien | optionales 9-V-Netzteil
- Batterielaufzeitca. 10 Stunden
- Gewicht0.36 kg ohne Batterien
- Abmessungen (B x T x H)193 x 115 x 40 mm
Lieferumfang
- Korg Volca FM 2 FM-Synthesizer
- 6 x AA-Batterien
- Sync-Kabel
- Parameterliste
- Download-Code für das KORG Software Bundle
| Klangerzeugung: | FM |
|---|---|
| Midi-Ausgänge: | 1x Midi out |
| Midi-Eingänge: | 1x Midi in |
| Multitimbral: | Nein |
| Polyphonie: | 6-10 |
| Sequencer integriert?: | Ja |




